Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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„Von Sphären, Schleifen und Flüssen: die Poincaré-Vermutung und die Form des Raums“
Prof. Dr. Sebastian Hensel, LMU München

Es ist anschaulich klar, dass man die Oberfläche einer Kugel nicht (ohne zu schneiden oder zu reißen) in einen Donut verformen kann. Immerhin hat letzterer ein Loch, und die Kugeloberfläche hat keins. Schon lange wussten Mathematiker, dass die Kugeloberfläche die einzige geschlossene Fläche ist, die kein Loch hat. Die Poincaré-Vermutung fragt, ob man eine dreidimensionale Sphäre — also den Rand einer vierdimensionalen Kugel — auch daran erkennen kann, dass sie “kein Loch hat”. Diese vielleicht einfach klingende Frage hat Mathematiker für fast hundert Jahre beschäftigt, und wurde erst Anfang des 21. Jahrhunderts geklärt. In diesem Vortrag werde ich einen Überblick über die Geschichte und Bedeutung dieses Problems geben, und dabei auch einen verständlichen ersten Einblick in die Topologie bieten: den Teilbereich der Mathematik, die sich mit den Formen von Räumen beschäftigt. Der Vortrag richtet sich an alle, die Lust auf einen Einblick in die Topologie haben und sowie für Schülerinnen und Schüler ab der Oberstufe.

Hinweis: Comment: Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Die 7 Abenteuer der Mathematik" über die Millennium-Probleme.

Freitag, den 22. Juli 2022 um 16:30 Uhr, in Mathematikon, INF 205, Hörsaal Freitag, den 22. Juli 2022 at 16:30, in Mathematikon, INF 205, Hörsaal

Ankündigung / Poster (pdf)